mit einem Stromgehalt von mehr als 10 W
Ein optoelektronischer Sensor ist ein hochentwickeltes elektronisches Gerät, das Lichtstrahlen verwendet, um das Vorhandensein, Fehlen oder den Abstand von Objekten in verschiedenen industriellen und kommerziellen Anwendungen zu erkennen. Dieser vielseitige Sensor arbeitet, indem er einen Lichtstrahl – typischerweise Infrarotlicht, sichtbares rotes Licht oder Laserlicht – aussendet und Änderungen des empfangenen Lichts misst, wenn Objekte den Strahl unterbrechen oder reflektieren. Der Sensor besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem Sender, der den Lichtstrahl aussendet, und einem Empfänger, der das Lichtsignal detektiert. Diese Sensoren können in drei Grundformen konfiguriert werden: Durchlicht, Reflexionslicht und diffuse Reflexion. Bei der Durchlicht-Anordnung kommen separate Sender- und Empfängereinheiten zum Einsatz, die gegenüber positioniert sind, was die größte Erfassungsreichweite und höchste Zuverlässigkeit bietet. Reflexionslicht-Sensoren nutzen einen Reflektor, um den Lichtstrahl zurück zur Empfängereinheit zu lenken, die sich im selben Gehäuse wie der Sender befindet, und stellen somit eine kostengünstige Lösung für die mittlere Reichweite dar. Diffuse Reflexions-Sensoren erkennen Objekte anhand des direkt vom Zielobjekt reflektierten Lichts und eignen sich daher ideal für Kurzstreckenanwendungen. Moderne optoelektronische Sensoren verfügen über fortschrittliche Funktionen wie Hintergrundunterdrückung, Vordergrundunterdrückung und präzise digitale Kalibriermöglichkeiten, wodurch sie zuverlässig in anspruchsvollen industriellen Umgebungen arbeiten können, während sie gleichzeitig hohe Genauigkeit und Wiederholbarkeit gewährleisten.